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Servicemeldung

Hausratversicherung: Was ist abgesichert?

  • Tarifwahl auf seine Bedürfnisse abstimmen
  • Versicherungssumme prüfen
  • Zusatzversicherungen abwägen

Bochum, 10.01.2018. Eine aufgebrochene Haustür, ein geklautes Fahrrad, ein Wasserrohrbruch – das eigene Hab und Gut kann auf vielfache Weise Schaden nehmen. Wer sich darum sorgt, solche Schäden im Fall der Fälle selbst zahlen zu müssen, für den ist eine Hausratversicherung von Vorteil. „Diese Sachversicherung

für das Wohnungsinventar umfasst alle Einrichtungs-, Gebrauchs- und Verbrauchsgegenstände eines Haushalts“, erklärt Bettina Benner, Pressesprecherin bei Vonovia, Deutschlands größtem Immobilienunternehmen. „Im Schadensfall zahlt die Versicherung dann den Wiederbeschaffungswert zum Neupreis.“

Grundlegendes

Wie bei allen Versicherungen können die Preise je nach Anbieter und Tarif stark schwanken. Daher ist es besonders wichtig, sich genau mit den beinhalteten Leistungen auseinanderzusetzen und abzuwägen, was davon relevant und notwendig ist. Grundsätzlich deckt eine Hausratversicherung Schäden durch folgende Faktoren ab: Feuer (Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion, Anprall/ Absturz eines Luftfahrzeugs), Leitungswasser, Sturm, Hagel, Einbruchdiebstahl, Raub und Vandalismus. Neben dem Inventar der Wohnung ist auch versichert, was z. B. in einem abgeschlossenen Keller steht.

Versicherungssumme

Die versicherte Summe (Deckungssumme), die im Vertrag festgelegt wird, richtet sich nach dem Wert des Hausrats. Für eine pauschale Berechnung werden mindestens 650 Euro pro Quadratmeter zugrundegelegt – für eine 80 Quadratmeter große Wohnung ergibt sich so beispielsweise eine Versicherungssumme von 52.000 Euro. Meist ist diese Summe ausreichend. Wer jedoch teure Möbel oder Wertsachen besitzt, sollte die Versicherungssumme besser individuell berechnen – je nachdem, was der Besitz insgesamt Wert ist.

Zusatztarife

In der Regel zahlt die Versicherung nicht, wenn grobe Fahrlässigkeit vorliegt: das heißt, wenn etwa bei einem Einbruch ein Fenster offenstand oder wenn eine unbeaufsichtigte Kerze einen Brand verursacht hat. Möchte man diese Fälle mitversichert wissen, sollte man einen Tarif wählen, der die Klausel „Verzicht auf grobe Fahrlässigkeit“ enthält.

In einigen Regionen ist eine zusätzliche Elementarschadenversicherung von Vorteil, die Schäden durch Naturereignisse wie Erdbeben, Überschwemmung und Schneelast abdeckt. Doch Vorsicht: In Hochwassergebieten sind die Tarife oft teurer, werden gar nicht angeboten oder sehen einen hohen Selbstbehalt vor.

Fahrräder sind in der Regel nur versichert, wenn sie in einem separat abschließbaren Raum untergebracht sind, etwa im eigenen Keller. Stellt man sein Fahrrad draußen oder in einem Gemeinschaftsraum ab, benötigt man eine gesonderte Fahrrad-Klausel, die im Falle des Diebstahls greift. Eine weitere gesonderte Fahrrad-Police kommt für Schäden bei Unfällen auf.

Nicht grundsätzlich abgesichert sind auch Wertgegenstände wie Handy und Laptop, die aus einem auf der Straße geparkten Pkw entwendet werden. Bei einer Zusatzklausel ist zu beachten, dass die Versicherung nur zahlt, wenn die Gegenstände von außen unsichtbar (also im Handschuhfach oder im Kofferraum) verstaut waren. Außerdem ist in diesen Tarifen häufig die Nachtzeit nicht mitversichert.

Neben den vorgenannten gibt es noch weitere Zusätze, die an den jeweiligen Bedarf angepasst werden können. Für diejenigen, die ein Wasserbett oder ein Aquarium haben, könnte etwa eine Wasserschadenversicherung sinnvoll sein – denn die Grundabdeckung umfasst nur Schäden durch Leitungswasser. Hat man viele Fenster oder einen Wintergarten, gibt es eine gesonderte Glasversicherung. „Für diese speziellen Faktoren sollte allerdings genau geprüft werden, ob eine Versicherung lohnenswert ist“, rät Bettina Benner.


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